E-Scooter Kategorien und Typen

Mittlerweile ist der E-Scooter Markt echt überfüllt, fast wöchentlich kommen Hersteller mit neuen Modellen um die Ecke. Genauso ist es auch mit Tests von E-Scootern. Egal ob ADAC, Stiftung Warentest oder E-Scooter Blogs jeder testet und bewertet E-Scooter. Was aber immer wieder auffällt ist, dass die Leute immer noch Äpfel mit Birnen vergleichen. Fast keiner macht sich die Mühe die E-Scooter Kategorien zu erstellen. E-Scooter in verschiedene Anwendungsbereiche einzuteilen, E-Scooter Kategorien zur Hand zu nehmen und dem entsprechend zu vergleichen. Vielleicht liegt es daran, dass es noch keine allgemeine Einteilung gibt, oder daran, dass sich einfach niemand die Mühe macht selbst E-Scooter Kategorien zu erstellen.

Wir wollen uns jetzt nicht anmaßen, eine allgemein gültige, endgültige Einteilung, bzw. Kategorisierung festzusetzen. Aber einen Anfang sind unsere E-Scooter Kategorien allemal!

Warum sind E-Scooter Kategorien notwendig?

Wie oben geschrieben, ist es als E-Scooter Fan im Moment schwer den Überblick zu behalten welcher E-Scooter gut geeignet ist für die eigenen Ansprüche. Viele Test vergleichen schwere E-Scooter mit riesigen Reifen, mit kleinen handlichen Modellen. Gerade in den Bereichen Komfort und Reichweite sind die kleineren Modelle den großen dann natürlich unterlegen. Man vergleicht ja auch keinen Familienkombi mit einem Sportwagen und einem Kleinstwagen. Ein Pendler, der seinen E-Scooter jeden Tag mit in dir Öffis nimmt und die letzte Meile überbrücken will hat andere Anforderungen an seinen Scooter als jemand der einfach ein Freizeitmobil sucht, mit dem man gelegentlich am Wochenende auch mal durch Wald und Wiesen fahren will. Diese unterschiedlichen Anforderungen entsprechen unseren E-Scooter Kategorien. Bitte beachte, dass unsere E-Scooter Kategorien sich lediglich auf private E-Scooter beziehen und nicht auf Leih-Scooter.

Die Kategorien

Wir sagen, dass es mindestens 4 E-Scooter Kategorien gibt. Wir sehen diese als Überkategorien, innerhalb denen es trotzdem Unterschiede gibt, herausnehmbares Akku, Klappmöglichkeiten des Lenkers und ähnliches. Dies sind aber Sachen, die jeder speziell auf seine persönlichen Möglichkeiten abstimmen sollte.

Unserer Meinung nach lassen sich die folgenden E-Scooter Kategorien unterscheiden:

Es gibt aber natürlich immer wieder Scooter, die sich nicht eindeutig in unsere E-Scooter Kategorien einordnen lassen.

Die Pendlerklasse

Merkmale:

  • zusammenklappbar
  • maximales Gewicht: ca. 11 kg
  • vergleichsweise kleiner Akku

In dieser E-Scooter Kategorie finden diejenige Fahrer einen E-Scooter, die einen kleinen kompakten E-Scooter suchen, um meist eher kürzere Strecken zu fahren. Praktikabilität ist das wichtigste Merkmal: geringes Gewicht und möglichst kleines Packmaß. Erreicht wird dies durch verhältnismäßig kleine Reifen und im besten Fall einen Lenker, an dem die Griffe angeklappt werden können. Ideal für die Großstadt und Pendler, wo die meisten ihren E–Scooter auch mal Treppen hoch oder runter schleppen müssen. Alle Scooter dieser Kategorie lassen sich fast deutschlandweit mit in den ÖPNV nehmen und das ohne extra Ticket!

Als Beispiel für ein echtes Fliegengewicht und Packmaß Wunder liegt für uns der Moovi StVO nahe.

 

Die Komfortklasse

Merkmale dieser Kategorie:

  • nicht oder selten zusammenklappbar
  • größere Reifen
  • großes Akku

E-Scooter aus dieser Kategorie zeigen ihre Stärken besonders im Komfort: größere Reifen, größeres Akku und viel Augenmerk auf der Federung, geringes Gewicht ist nur zweitrangig. Lässt sich meistens nicht zusammenklappen, ist aber auch nicht unbedingt für den täglichen Weg zur Arbeit gedacht. Der Akku lässt sich bei dieser Klasse rausnehmen, dies ist aber kein zwingender Punkt. Hier sollte man aber unbedingt einen Blick drauf werfen, denn durch das Gewicht (mindestens 15 kg eher mehr) lassen sich die Komfort E-Scooter eher schwer durch die Gegend tragen. Wird also eher Wochenend und Freizeit E-Scooter. Denn hier liegt, wie der Name es vermuten lässt, der Fokus auf kompromisslosem Komfort. .

Beispielhaft wollen wir euch den GoMate staep ER1 StVZO vorstellen

 

Die Allrounderklasse

Merkmale:

  • zusammenklappbar
  • Gewicht von max. 14 kg
  • Mischung aus Komfort- und Pendler-Klasse

Diese Klasse erscheint als super Kombination aus den beiden vorausgegangenen: nicht allzu schwer, aber trotzdem komfortabler als ein Pendler E-Scooter, durch die größeren Reifen. Wir haben hier also E-Scooter die dich zur Arbeit bringen können, auch mit in den ÖPNV können, sich bei Bedarf auch mal tragen lassen aber auch am Wochenende bei der Runde durch die Nachbarschaft eine gute Figur machen.

Diese E-Scooter Kategorie wird unserer Meinung nach durch den Moovi StVO Pro verkörpert.

 

Die Racingklasse

Bevor die Merkmale kommen hier ein Hinweis: Die E-Scooter dieser Kategorien haben, meistens, in Deutschland keine Zulassung, weil keine Zulassung! 

Merkmale:

  • haufig als 500 Watt Motor-Leistung
  • hohes Gewicht

Bei den Racing-Scootern handelt es sich  fast ausschließlich um Spaßmobile die in Deutschland nicht im öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden dürfen! Wer auf der Suche nach Geschwindigkeiten jenseits der 20 km/h ist wird hier definitiv fündig!

Als Beispiel hier für sehen wir den SXT Ultimate PRO Dual.

 

Ihr seht E-Scooter sind sind enorm vielseitig. Wir werden immer wieder diese Liste aktualisieren, weil wir wissen, dass das hier keine abgeschlossene Liste ist. Haben wir E-Scooter Kategorien vergessen? Schreibt uns in die Kommentare welche E-Scooter Kategorien fehlen und zu welcher Liste ihr euch und euren E-Scooter zählen würdet.